Wertpapierbuchhaltung, die Abschluss- und Steuerlogik integriert.
TTL Depot übersetzt Depot- und Transaktionsdaten in nachvollziehbare Buchhaltungs-, Bewertungs- und Steuerergebnisse für Wertpapiere im Betriebsvermögen. Vom Datenimport bis zum Abschluss – regelbasiert, prüffähig und auditierbar.
Bankdaten zeigen Bewegungen. Nicht die vollständige Logik des Betriebsvermögens.
Wertpapierdepots im Betriebsvermögen erfordern mehr als die Erfassung von Käufen, Verkäufen, Dividenden und Zinsen. Für Buchhaltung und Abschluss müssen Bestände, Anschaffungskosten, Teilveräußerungen, Gebühren, Kapitalmaßnahmen, Quellensteuern, Fondssteuerlogik, Bilanzzuordnung und Stichtagsbewertungen konsistent verarbeitet werden.
In der Praxis treffen unterschiedliche Bankschlüssel, Dateiformate und Belegdaten auf mandantenspezifische Bewertungs- und Buchungsregeln. Die Folge: manuelle Buchungen, Tabellen-Workarounds, wiederkehrende Rückfragen und eine Historie, die sich nur mit erheblichem Aufwand rekonstruieren lässt.
TTL Depot bildet diesen Prozess als durchgängige Fach- und Datenlogik ab.
Von Depotbewegungen zu dokumentierten Buchhaltungs- und Steuerergebnissen.
TTL Depot trennt konsequent drei Ebenen – damit steuerliche Besonderheiten nie in Buchungssätzen verborgen bleiben und wirtschaftliche Ereignisse nie vorzeitig steuerlich interpretiert werden.
Kauf, Verkauf, Ausschüttung, Rückzahlung oder Kapitalmaßnahme.
Zugang, Abgang, Ertrag, Aufwand, Umgliederung, Abschreibung oder Zuschreibung.
Beteiligungsgewinne/-verluste, Vorabpauschalen, Teilfreistellungen, steuerliche Bewertungskorrekturen, Quellensteuerstatus sowie weitere inner- und außerbilanzielle Korrekturen.
Acht Module. Ein Abschlussprozess.
Importiert definierte Bank-, Broker- und Depotdaten, speichert die Originalquelle und normalisiert Schlüssel, Daten, Beträge und Instrumentenreferenzen in ein kanonisches Ereignismodell.
Bekannte Quellschlüssel und Ereignismuster werden regelbasiert klassifiziert. Unklare Beschreibungen können technisch interpretiert werden; die finale Verarbeitung bleibt an Regeln und Freigaben gebunden.
Bestände, Zugänge, Teilveräußerungen und Anschaffungskosten werden je Depot, Instrument, Steuerprofil und Bilanzzuordnung geführt.
Kapitalmaßnahmen werden in strukturierte Teilschritte zerlegt: Stückzahländerung, Instrumententausch, Buchwertaufteilung, Barkomponente, Bezugsrecht oder Wahlrecht.
Marktpreise, Wechselkurse, Bilanzzuordnung und Bewertungsregeln laufen zum Stichtag zusammen. Buchhalterische Bewertung und steuerliche Abweichung werden getrennt gespeichert.
Steuerprofile, Anlageklasse, Fondstyp, Beteiligungsinformationen, Jurisdiktion und Periode steuern die Regelpakete. Ergebnis: strukturierte steuerliche Komponenten und Korrekturposten.
Zuerst semantische Buchungssätze; eine Mapping-Ebene übersetzt sie in den mandantenspezifischen Kontenrahmen oder das Zielsystem.
Bestände, Liquidität, steuerliche Komponenten, Kapitalmaßnahmen und Abschlusswerte werden gegen externe Quellen abgestimmt. Abweichungen erhalten Kategorie, Ursache, Status und Historie.
Ein strukturierter Abschlussprozess statt isolierter Einzelbuchungen.
Unterlagen, die Sie dem Prüfer übergeben können.
Nicht nur buchen. Eine vollständige Verarbeitungslogik.
Regel zuerst.KI danach.
Bekannte Ereignisse und Fachregeln werden deterministisch verarbeitet. Technologien zur Dokumenteninterpretation oder Mustererkennung dienen als Unterstützung. Sie liefern strukturierte Kandidaten, Nachweise und Konfidenz – aber keine ungeprüfte finale Buchung oder Steuerentscheidung.
Fachlich konkrete Fragen.
Der empfohlene Kernumfang umfasst Aktien, Anleihen, Publikumsfonds/ETFs, standardisierte Derivate und definierte Kapitalmaßnahmen. Der konkrete Produktumfang ist je Datenquelle, Regelpaket und Projektphase zu bestätigen.
Ja, die Bilanzzuordnung ist als Attribut auf Mandats- oder Positionsebene konzipiert. Sie darf nicht allein aus ISIN oder Anlageklasse abgeleitet werden und steuert insbesondere die Bewertungslogik.
Kapitalmaßnahmen werden in strukturierte Teilereignisse zerlegt, z. B. Ausbuchung des Altbestands, Einbuchung des neuen Instruments, Buchwertaufteilung und Erfassung der Barkomponente. Sonderfälle können eine fachliche Prüfung erfordern.
Nein. TTL ist eine spezialisierte Fach- und Nebenbuchebene für Wertpapierdaten. Die Plattform liefert strukturierte Buchungs- und Reportergebnisse für nachgelagerte Buchhaltungs- und Steuersysteme.
Korrekturen sind über Storno und Umbuchung oder versionierte Anpassungen nachvollziehbar. Ursprüngliches Ereignis, Regelversion und Freigabe bleiben erhalten.
Ja, begrenzt und kontrolliert, etwa für das Auslesen von Dokumenten oder unbekannte Bankbeschreibungen. Die finale fachliche Verarbeitung bleibt regelbasiert und prüffähig.
Wie sieht Ihr Depotprozess heute aus?
Wir prüfen gemeinsam Datenquellen, Anlageklassen, Transaktionsvolumen, Buchungslogik, Abschlussanforderungen und gewünschte Exporte. Auf dieser Basis zeigen wir einen passenden TTL-Depot-Prozess.